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lao p.d.r. - please don`t rush

der mekong trug uns 2 tage lang von der laotischen grenze auf einem holzschiff in die schoene stadt luang prabang. links und rechts baeumten sich berge und wunderbare natur auf. aller paar stunden ein kleiner stopp um in einem kleinen bergdorf einen sack reis abzuladen. am ufer spielende gruppen von kindern. luang prabang- um 5 uhr am morgen quaelten wir uns extra aus dem bett um uns mit dem fahrrad im dunkeln zum hoch gelobten, heiss gepreisten buddhistischen spektakel aufzumachen. die 700 moenche und 1000 anwerter der stadt, welche sich auf ihre religioesen studien konzentrieren und deshalb keine zeit zum kochen verschwenden sollen, gehen jeden morgen mit einen gefaess ihre almosengaenge.. die groesse, kaum endente schlange aus orang gekleideten, kahl geschorenen moenchen schritt auch wie erwartet die grosse hauptstrasse entlang. aber wo war die erwartete ruhe, in welcher man sich nicht trauen wuerde ein foto zu schiessen? wo waren die laotischen frauen, welche angeblich zu hunderten am strassenrand kniehen sollten, um ihr kharma aufzubessern, indem sie den moechen etwas gutes tun? und was machten die ganzen touristen da kniend, den reis an die moenche verteilend, sich dabei fotografierend ? und warum zum teufel bot uns jede zweite laotische frau an reis zu kaufen? nach dem elefantenritt, dem dorf der langhalsfrauen und dieser erfahrung, fuehlte man sich schuldig ueberhaupt ein tourist zu sein und moechte nur noch natur und architektur ansehen..moechte nicht dazu bertragen urspruengliche braeuche und plaetze in zoos zu verwandeln oder tierquaeler zu unterstuetzen. vang vieng - eine stadt die nur aus bars zum liegen und FRIENDS oder FAMILY GUY schauen besteht und dem beruhmten fluss zum tuben. ueber eine kleine bambusbruecke, zwanzig minuten ueber reisfelder, die berge im blick, erreichten wir eine im reisefuehrer ausgeschriebene hoehle. diese erwies sich als nicht sehr sehenswert - dafuer der gipfel des berges, welcher 100m die felder ueberragte und damit ein spektakulaeren blick ueber die ganze stadt zulies. jedoch nur ohne ausgepraegte hoehenangst und nur schwer mit flipflops zu erklimmen. 13uhr bestiegen wir das mit gelben reifen bewaffnete tuktuk, welches uns bis zum fluss bringen sollte. jeder, der die bruecke zur ersten bar passierte, bekam einen free shot ( diesem sollten spaeter noch einige folgen ), um sich dann in einer meute von in der sonne liegenden, trinkenden, lachenden, bemalten und bespruehten leuten wiederzufinden. mit der gruppe von spaniern und belgiern und kanadierinnen liessen wir uns in unseren reifen plumsen und trieben bis zur naechsten bar, wo uns ein seil- mit starkem laote an der einen und plastikflasche an der anderen seite- aus dem wasser zog nach einigen weiteren bars, ein paar mal in den fluss rutschen und schwingen, von oben bis unten bemalt, verstanden wir den grund der bars. vientiane.
13.4.11 18:43
 


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