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wie 2 mädchen versuchen nach den sternen zu greifen.

hier werde ich euch über die abenteuer im fernen
südostasien auf dem laufenden halten welche die schöne wanda und ich  schwitzend erleben werden...

 



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Blog

same same - but different - 1 monat vietnam

irgendwie hatte ich dann doch ein kleines traenchen im auge, als wir die grenze zu unserem neuen reiseland ueberschritten, als wir einen wunderbaren und aufregenden monat hinter uns liessen, als wir aus dem land ausreisten, auf dass ich mich so sehr gefreut hatte, an welches ich mich so gewoehnt habe, dessen waehrung und reisewoertchen so alltaeglich geworden ist, dessen staedte so unterschiedlich und aufregend schienen.


da waere das schoene noerdliche sapa, umgeben von wunderschoenen, grasgruenen reisterassen...


- die atemberaubende, nicht umsonst zum welterbe erklaerte halongbucht, auf welcher wir einen 2 taegigen bootsauflug machten und uns - wie ca. 1000 andere touristen zur gleichen zeit- durch die seltsam aus dem wasser ragenden, steilen und dicht bewachsenen felsberge schippern liessen.

auch hier waren unsere tavelerseelen wieder hin und her gerissen. auf der einen seite die freude solch ein faszinierendes naturwunder fuer so wenig geld sehen zu duerfen. gegenueberstehend der wunsch den tourismus hier zu verbieten, um zu verhindern, dass sich jeden tag abertausende braune streifen von abgasen der schiffe durch das wasser ziehen, um die muellentsorgung aller art der boote direkt ins wasser zu unterbinden und die riesigen hoehlen und ihre gebilde vor den gierig krabschenden haenden der besuchen zu beschuetzen.

hue, in welchem wir wieder im backpacker's hostel abstiegen um die taegliche happy hour mit freibier zu nutzen (:

diese suesse stadt beherbergt eine riesige zidadelle, von deren groesse ich uberwaeltigt war, in dessen mauern man sich das fruehere koenigliche leben nahezu vorstellen kann..

von hue stieg ich in den touristenbus bis zur DMZ (demilitarized zone), welche frueher den grenzstreifen zwischen sued- und nordvietnam bildete. nach 2 stopps in kleineren kriegsmuseen und einigen kriegsdenkmaelern, ging es nun unter die haut (erde). wir erreichten die vihn-moc-tunnels. diese riesige tunnelanlage wurde zum schutz eines ganzes dorfes (ca. 300 personen) erbaut und hat 13 ein/ ausgaenge, davon einige an der steilkueste zum meer, andere in der erde im wald. auf 3 verschieden tiefen ebenen fuhrten dort die menschen sechs jahre lang ihr "normales" leben durch. neben sitzungsraeumen, toilette, kueche, gab es auch ein unterirdisches krankenhaus, in wechem 17 kinder geboren wurden.

 

      ..."my childhood, what i have got?
          it is the ground that i lie on and the tunnel that i walk in"....


auch wenn diese tunnel schon groesser als jene in saigon sind und normale europaer mit leicht gebueckter haltung voran kommen, ist es selbst nach halbstuendigem marsch durch die schmalen, luftarmen, dunklen gaenge trotzdem noch ganz und gar unvorstellbar dort unten zu LEBEN (!)

im zauberhaften hoi an liessen wir es uns richtig gut gehen, mit nur 4 dollar mehr als im 10er dorm, bekamen wir ein super 4er zimmer im freundlichen hotel mit pool, freiem shuttleservice und hammer fruehstueck. der personal war so zovorkommend und aufmerksam, dass wir uns in den ersten minuten verarscht vorkamen.

nha trang.
mui ne.
saigon.


  im freedomland fanden wir einen super suessen bungalow mit gemuetlicher haengematte davor und geschmackvollem bad. in der matte liegend- geniesst frau einen blick auf die wild wachsenden straeucher und blumen. vom flughafen  - wir leisteten uns den luxus eines billigfluges auf DIE INSEL (: -zum "hotel" brachte uns ein motorradtaxi  - die letzten 10 minuten ueber eine schotterstrasse im dschungel. 
abends sitzen alle bungalowbewohner gemeinsam an einer grossen tafel unter baeumen und lassen sich das frische und oberleckere seefood schmecken.

14.5.11 12:54


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willst du mit mir gehen?

der sleepingbus, welcher sich nun schon zu einem meiner besten freunde in asien entwickelt hat, brachte mich nun in 13 stunden in das bergische, ganz im norden liegende sapa..

dort hing ich mich an ein englisches paerchen und beschloss mit ihnen (wir schreiben die zeit 7 uhr am morgen) eine walking-tour zu buchen.

nach dem fruehstueck und dem fund eines hotels, welches
   1. meinen rucksack sicher verstauen wuerde
   2. mir die moeglichkeit des duschens offerierte und
   3. ein preiswertes zimmer fuer die uebernaechte nacht versprach,

ging es bewaffnet mit trekkingschuhen, rucksack und viel wasser an den start (9 am)

an die seite bekam jeder eine patin aus einem der hilltribes, welche sich brennend fuer einen interessierte, ein paar fakten aus dem dorf erzaehlen konnte und einem an schwierigen stellen der strecke die hand helfend bereithielt.

meine "patin" war 32 und hatte ihren 5 monate alten sohn auf den ruecken gebunden. ihr wirklich gutes englisch hatte sie, wie die anderen frauen auch, nur vom verkaufen und laufen mit den touristen gelernt. jeden tag meistern die kleinen, in traditionstrachten gekleideten frauen mehrere 10 kilometer ueber die schmalsten und steilsten wege bis nach sapa, wo sie dann handgefertigte taschen, kleidung und schmuck verkauften oder den ganzen weg zurueck mit einer gruppe touries wandern, in der hoffnung diese kaufen am ende des netten gespraechs eine dinge aus ihrem korb.

 

nach dem wandern durch 3 verschiedene bergdoerfer, erreichten wir unser nachquartier bei einer familie.
zum abendbrot gab es leckeres vietnamesisches essen, welches wir  auch waehrend der zubereitung in der kleinen kueche begutachten durften, und reichlich reiswein.

die nacht brachte leider stroemenden regen, sodass die schmalen und steilen pfade- am rand von reisterassen oder durch riesige und steile bambuswaelder- komplett aufgeweicht waren und meine trekkingschuhe vollkommen ihre funktion verloren mit den enormen batzen matsch, die daran klebten.



 

27.4.11 17:15


gute backpackerseele

dass alle clubs und bars nach einer weile und taeglich von der polizei geschlossen werden und diese sogar mit elektroschockern drohen, sollte sich nach 3 tagen hanoi als normalitaet entpuppt haben.

in der bucket bar - gemaess der anweisungen der australischen besitzerin warteten alle gaeste zehn minuten nach der raeumung ums eck, um dann wieder ohne polizei,,schutz,, weiter zu feiern -  liess ich dann eine australierin aus meinem dorm auf, welche wohl zu tief in den vodkaeimer geschaut hatte.

genau in dieser situation muss es natuerlich so kommen :

der taxifahrer fuhr eine viel laengere strecke um das taximeter in die hoehe treiben. zum glueck kannte ich mich nach den paar tagen in der stadt gut genug aus um den trick zu bemerken.

auch nach einigen minuten des schauspielens, dass er mich nicht verstehe und einiges fingertippen auf den taximeterpreis spaeter, nahm er dann mein geld, welches ein angemessener preis war, schuldbewusst entgegen.

der australierin musste ich gluecklicherweise keine haare halten, aber auch nur, weil sie einen haargummi dabei hatte ;-)

25.4.11 02:30


motorradstadt mit charme

die quirrlige, mopedreiche, laute stadt, welche wohl all die vorstellungen von einer asiatischen grossstadt im wandel am meisten bestaetigt, ist zu meiner neuen wahlheimat hier in asien geworden.

 

im lebendigen, riesigen hostel, betrieben von einem australier, deshalb wahrscheinlich so erfolgreich, fand ich eine unterkunft in einem 10er schlafsaal fuer fast eine woche.
taeglich traf ich neue leute aus den verschiedensten nationen und musste nicht ein mal allein essen.

die stadt kombiniert moderne und tradition, moderne technik und handarbeit, armut und reichtum, maschinen und natur; alles ist tuer an tuer, keine reichen viertel, teure hotels neben einer autowerkstatt, garkuechen neben gourmetrestaurants

24.4.11 12:09


wasserschlacht vom feinsten

Wir haben das laotische neujahr ueberlebt!
eine ganze hauptstadt ausser rand und band: ueberall stehen grosse, feierwuetige gruppen am strassenrand mit viel bier und wiskey auf dem tisch und einem meist laufenden wasserschlauch, bewaffnet mit plastikflaschen, spritzpistolen und grossen eimern.
an diesem tag trocken und ungepudert(=symbol fuer suenden im alten jahr) zu bleiben halte ich fuer unmoeglich, auch wenn es uns fuer 2 stunden gelang, weil wir uns neben polizisten und in einem laden aufhielten
aber spaeter sollten auch wir dann ganz durchgeweicht werden.
wir trafen bekannte gesichter wieder und gesellten uns zu der tanzenden gruppe, geschmischt aus laoten und westlern, um die vorbeifahrenden, meist mit 10 oder mehr leuten( und viel munition) beladenden pickups mit wasser (in allen moeglich farben) zu bespritzen.
auf dem transfer zum busbahnhof war es auch schlauer die tueren verschlossen zu halten, um die verrueckten wasserspritzer, genervt ueber den verriegelten wasserschutz, zum naechsten fahrzeug abtraben zu sehen.

der 25h stunden schlafbus brachte uns bis zur grenze und auf der vietnamesischen seite nach hanoi. auch wenn nicht fuer grosse europaeer gebaut, erwiesen sich die schlafliegen als recht komfortabel und auch den 2h und 2dollor teuren gang ueber die grenze  ueberlebten wir

24.4.11 10:57


lao p.d.r. - please don`t rush

der mekong trug uns 2 tage lang von der laotischen grenze auf einem holzschiff in die schoene stadt luang prabang. links und rechts baeumten sich berge und wunderbare natur auf. aller paar stunden ein kleiner stopp um in einem kleinen bergdorf einen sack reis abzuladen. am ufer spielende gruppen von kindern. luang prabang- um 5 uhr am morgen quaelten wir uns extra aus dem bett um uns mit dem fahrrad im dunkeln zum hoch gelobten, heiss gepreisten buddhistischen spektakel aufzumachen. die 700 moenche und 1000 anwerter der stadt, welche sich auf ihre religioesen studien konzentrieren und deshalb keine zeit zum kochen verschwenden sollen, gehen jeden morgen mit einen gefaess ihre almosengaenge.. die groesse, kaum endente schlange aus orang gekleideten, kahl geschorenen moenchen schritt auch wie erwartet die grosse hauptstrasse entlang. aber wo war die erwartete ruhe, in welcher man sich nicht trauen wuerde ein foto zu schiessen? wo waren die laotischen frauen, welche angeblich zu hunderten am strassenrand kniehen sollten, um ihr kharma aufzubessern, indem sie den moechen etwas gutes tun? und was machten die ganzen touristen da kniend, den reis an die moenche verteilend, sich dabei fotografierend ? und warum zum teufel bot uns jede zweite laotische frau an reis zu kaufen? nach dem elefantenritt, dem dorf der langhalsfrauen und dieser erfahrung, fuehlte man sich schuldig ueberhaupt ein tourist zu sein und moechte nur noch natur und architektur ansehen..moechte nicht dazu bertragen urspruengliche braeuche und plaetze in zoos zu verwandeln oder tierquaeler zu unterstuetzen. vang vieng - eine stadt die nur aus bars zum liegen und FRIENDS oder FAMILY GUY schauen besteht und dem beruhmten fluss zum tuben. ueber eine kleine bambusbruecke, zwanzig minuten ueber reisfelder, die berge im blick, erreichten wir eine im reisefuehrer ausgeschriebene hoehle. diese erwies sich als nicht sehr sehenswert - dafuer der gipfel des berges, welcher 100m die felder ueberragte und damit ein spektakulaeren blick ueber die ganze stadt zulies. jedoch nur ohne ausgepraegte hoehenangst und nur schwer mit flipflops zu erklimmen. 13uhr bestiegen wir das mit gelben reifen bewaffnete tuktuk, welches uns bis zum fluss bringen sollte. jeder, der die bruecke zur ersten bar passierte, bekam einen free shot ( diesem sollten spaeter noch einige folgen ), um sich dann in einer meute von in der sonne liegenden, trinkenden, lachenden, bemalten und bespruehten leuten wiederzufinden. mit der gruppe von spaniern und belgiern und kanadierinnen liessen wir uns in unseren reifen plumsen und trieben bis zur naechsten bar, wo uns ein seil- mit starkem laote an der einen und plastikflasche an der anderen seite- aus dem wasser zog nach einigen weiteren bars, ein paar mal in den fluss rutschen und schwingen, von oben bis unten bemalt, verstanden wir den grund der bars. vientiane.
13.4.11 18:43


peace and happiness

sind auf grund tausender empfehlungen in den bus nach pai gestiegen. wir sollen es wahrscheinlich nicht bereuen.

paradies ! wir sind in einem kleinen hippi-dorf gelandet, wo sich viele kuenstler niedergelassen haben und geschmackvolle, unaufdringliche laeden mit kunst, clothes oder schmuck betreiben. hier scheint das leben noch mal um stunden langsamer zu laufen, alle bunt gekleideten backpacker mischen sich mit den baertigen, thredlockigen thais.

unser bungalow - fuer 200 baht - hat 2 riesige betten, eine terrasse mit liegestuehlen und blick auf einen gruenen garten.

entscheidungsschwierigkeiten bei der barwahl kommen auf, da es gemuetliche und bunte sitzmoeglichkeiten mit indirektem licht zu hunderten zu geben scheint.

 

vielen lieben dank an alle, die unsere route verfolgen und an uns denken und zwecks ueberschwemmungen : keine angst,wir sind im norden und hier scheint die sonne

31.3.11 18:52


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